Um Euren Kreativitätsfluss anzuregen, zeigen wir Euch hier ein etwas komplexeres Beispiel einer Kettenreaktion. Leider sind Eure Platzressourcen im Vergleich dazu eher eingeschränkt (siehe Aufgabenbeschreibung). Implodierende Monitore und Farbexplosionen verbieten sich in unserem Zelt von selbst. Dennoch findet Ihr hier sicher einige Anregungen für eigene Experimente. Viel Spaß beim Ansehen!
Ziel erreicht! Das von Prof. Axel Lorke, dem Erfinder von freestyle-physics, gesteckte Ziel haben über 2000 hoch motivierte Schülerinnen und Schüler locker erreicht. Bei hochsommerlichen Wetterbedingungen konnten die Professoren des Fachbereichs Physik fantastische Sandfahrzeuge, Kettenreaktionen, Tauchboote, Papierbrücken, “Tierische Aussichten”, Aschenputtelmaschinen und Wasserraketen begutachten. Die Hauptpreise gingen durchweg an Konstruktionen, die die Juroren schwer beeindruckt haben. Die wissenschaftlich fundierten Erläuterungen der Jungforscher waren geradezu verblüffend.
Wie der Fachbereich Physik der Universität Duisburg-Essen von innen aussieht und mit welchen Themen sich die großen Wissenschaftler beschäftigen, haben sich weit über tausend Teilnehmer jeweils morgens vor dem Wettbewerb angesehen. Gerade dieser Blick hinter die Kulissen der physikalischen Grundlagenforschung ist ein wichtiger Aspekt des größten Physik-Wettbewerbs in Deutschland.
Ein Videobericht über freestyle-physics ist bei RP Online anzuschauen.
Durch die Ausbildung von (Rauch-)ringen können erstaunlich große Distanzen überwunden werden – im Video bis zu 30m! Das ist ganz praktisch beim Geburtstag, wenn man nicht nah genug an die Torte herankommt.
Wie viel Spaß man doch mit Dingen haben kann, die eigentlich niemand braucht!?
Einen Körper zum Schweben bringen zu können, kann ganz praktisch sein.
Mit einem Hochtemperatur-Supraleiter (z.B. Yttrium-Barium-Kupferoxid) auf -196°C und einem sehr starken Magneten kann man das relativ einfach hinbekommen…
Ein ähnliches Experiment gibt es übrigens auch während des Rahmenprogramms beim freestyle-physics-Finale zu sehen!
Hier noch einmal die selben physikalischen Effekte in einem Film mit Erklärungen in Deutsch:
Während des Finales 2007 haben wir eine Reihe von YouTube-Filmchen gezeigt, die neben dem Lerneffekt auch einen beträchtlichen Unterhaltungswert besitzen.
Ab und zu soll es hier interessante Video-Links geben. Die (wachsende) Sammlung ist mit Hilfe der Kategorien durchsuchbar. Wir freuen uns über Eure Vorschläge!
Heute starten wir mit den allseits beliebten Cola-und-Mentos-Experimenten.
Eigentlich ist es nicht nötig, das selber nachzumachen! Auf keinen Fall im Wohnzimmer…
Der Effekt kommt übrigens dadurch zustande, dass die große Menge Kohlendioxid-Gas, die in der (Diät)-Cola gelöst ist, schlagartig entweicht, weil sich auf der Oberfläche der extrem rauen Mentos viele Hohlräume befinden, die das gelöste Gas aus der Flüssigkeit “ziehen” und als Bläschen festhalten. Wenn die Bläschen groß genug sind, steigen sie auf. Durch die Bewegung wird der Effekt verstärkt, ähnlich wie beim Schütteln der Flasche.
Es handelt sich übrigens um einen rein physikalischen Effekt!